Was er in Ihrer Kanzlei übernimmt.

Sie beauftragen ihn wie einen Kollegen. Er schlägt in DATEV oder ADDISON nach, prüft, kontiert, entwirft und legt Ergebnisse als Datei oder in DATEV DMS und ELO ab. Wie selbstständig er nach außen handelt, entscheiden Sie: jede Aktion bestätigen oder Routine automatisch laufen lassen.

Fragen Sie. Er schlägt nach.

Er liest die Buchhaltung Ihrer Mandanten in DATEV oder ADDISON tse:nit: Journal, Summen- und Saldenliste, offene Posten, Kontenplan und Personenkonten. Er antwortet zuerst mit der Zahl und nennt Mandant, Wirtschaftsjahr und Buchungsstand. Summen übernimmt er aus dem System, statt sie aus Einzelbuchungen zu schätzen.

  • „Wer schuldet der Müller GmbH noch Geld, und was davon ist über 30 Tage überfällig?“
  • „Wie hoch ist der vorläufige Gewinn der Müller GmbH für 2025?“
  • „Was wurde im Januar auf Bewirtungskosten gebucht? Mit Datum, Betrag und Buchungstext.“
Müller GmbH · Auskunft
Wer schuldet der Müller GmbH noch Geld, und was davon ist über 30 Tage überfällig?
DATEV Offene Posten Debitoren gelesen, Stand heute
Gerechnet Fälligkeit je Posten per Skript

14.820,30 € offen bei 9 Debitoren, davon 6.410,00 € über 30 Tage bei drei:

DebitorOffenTage
Café Linde3.200,00 €48
Schreinerei Vogt2.010,00 €37
Bäckerei Kurz1.200,00 €33

Quelle: Offene Posten · Müller GmbH · Buchungsstand 31.10.2026

Er fragt, statt zu raten. Und sagt, was Sie prüfen sollten.

Rückfragen als Auswahl. Fehlt ihm eine Angabe, hält er an und fragt, mit Antworten zum Anklicken und einem Feld für Freitext. Mehrere offene Punkte stellt er als kurzen Fragebogen. Sie müssen nicht wissen, wie man mit einer KI spricht.

„Bitte prüfen“ am Ende jedes Ergebnisses. Was er angenommen hat, wo er unsicher ist, welche Quellen er genutzt hat (Norm, Urteil, Buchung mit Belegfeld), wie er gerechnet hat und was außerhalb des Auftrags lag. Tabellen kommen mit Formeln, nicht mit getippten Summen. Der Großteil eines Entwurfs stimmt; der Prüfteil zeigt, wo Ihre Erfahrung gebraucht wird.

Ampel, überall gleich. Rot heißt Fehler oder Pflicht verletzt, Gelb unsicher oder Ermessen, Grün nach den Regeln in Ordnung. Grün nie ohne Regel. Berichte tragen den Satz: Plausibilitätshinweise, keine Prüfung mit Prüfungssicherheit.

Rückfrage
Schreiben Sie dem Mandanten wegen der fehlenden Belege.

Ich brauche zwei Angaben, bevor ich weitermache.

Für welchen Mandanten?

Bauer KGMusterholz GmbHMüller GmbH

Welchen Zeitraum?

FebruarMärzErstes QuartalAnderer Zeitraum …
Weiter
Ergebnis · Bitte prüfen

Bitte prüfen

Angenommen
Ansprechpartner Herr Bauer laut Stammdaten; Frist für die Belege: Freitag, 13.03.
Unsicher
Überweisung vom 27.03. über 450,00 €: ohne Verwendungszweck, könnte Privatentnahme sein.
Quellen
Journal März, Konto 1200; offene Posten Bauer KG; Mandantenakte, Eintrag vom 22.09.
So gerechnet
Summe der offenen Belege per Skript, drei Positionen, 663,12 €.
Nicht geprüft
Kreditkartenumsätze; die Abrechnung liegt nicht vor.

Kontoauszüge und Belege: er bereitet den Stapel vor und überträgt ihn, wie Sie es einstellen.

Kontoauszug als CSV, PDF oder CAMT, Belege als PDF, Foto oder E-Rechnung: Er liest zuerst, wie der Mandant diese Geschäftspartner bisher gebucht hat, nimmt Konten und Steuerschlüssel aus dem Kontenplan und erkennt Sammelzahlungen, Skonto und Rücklastschriften. Gibt es das passende Konto nicht, fragt er, statt ein ähnliches zu nehmen.

Die Buchungen legt er als Tabelle in Ihren Arbeitsbereich, eine Zeile je Buchungssatz. Sie ändern Zellen oder schreiben einen Kommentar dazu. Erst wenn Sie es sagen, liest er die Tabelle zurück, prüft jedes Konto gegen Kontenplan, Debitoren und Kreditoren des Wirtschaftsjahrs und legt Ihnen den Stapel vor, wenn Sie ihn bestätigen möchten; sonst überträgt er ihn selbst. Übertragen wird genau dieser Inhalt, als offener Stapel nach DATEV, mit Beleglink ins DMS. Festschreiben tun Sie.

Bei einer Pilotkanzlei: ein Jahr Kontoauszug in 9 Minuten gebucht statt rund 5 Stunden (Schätzung der Kanzlei).

buchungsstapel-musterholz-2025.xlsx
DatumKontoGegenkontoBetragBUTextStatus
03.01.1200100212.289,82Café Lindezugeordnet
07.01.49207001289,909Telekom Januarwie bisher
09.01.1200100521.980,00Vogt, 2 % SkontoSkonto
12.01.1200100174.410,50Sammelzahlung, 3 REzugeordnet
14.01.15901200450,00Überweisung o. ZweckRückfrage
19.01.4530120084,129TankstelleBeleg fehlt

1.248 Zeilen · 1.231 zugeordnet · 17 offenSumme 486.212,40 €

Rot, Gelb, Grün. Mit Buchung und Grund.

Für einen Monat, die Umsatzsteuer-Voranmeldung, den Jahresabschluss oder mit dem Blick eines Betriebsprüfers geht er eine feste Liste von Prüfpunkten durch: Doppelbuchungen, Salden auf Klärungskonten, auffällige Steuerschlüssel, fehlende Belegfelder, Abweichungen von der bisherigen Kontierung, Personenkonten gegen Sammelkonto. Zu jedem Punkt nennt er die betroffenen Buchungen oder vermerkt „geprüft, nichts gefunden“.

Rot heißt falsch oder unzulässig, Gelb zu klären, Grün unauffällig. Für einen roten Punkt mit eindeutiger Korrektur schlägt er die Umbuchung als Stapel vor. Gelbe Punkte werden zur Rückfrage an den Mandanten. Eigene Prüfpunkte ergänzen Sie als Arbeitsanleitung. Der Prüfbericht ist ein Plausibilitätshinweis, keine Prüfungssicherheit; den Freigabevermerk schreibt der Berufsträger.

Bauer KG · Monats-Review März
Prüfen Sie die Buchhaltung März der Bauer KG vor der Festschreibung. Rot, Gelb, Grün, bitte.

Zwei Punkte sind rot, zwei zu klären, der Rest ist unauffällig.

  • Doppelbuchung 59,50 € auf 4930, Beleg RE-2231, zweimal am 12.03.
  • Bewirtung 3 Buchungen auf 4650 ohne nicht abziehbaren Anteil auf 4654
  • Kontierung weicht ab Telefon bisher 4920, diesmal 4900
  • Belegfeld fehlt 5 Bankbuchungen, Rückfrage an den Mandanten
  • Klärungskonten zum Stichtag geprüft, nichts gefunden
  • Umsatzsteuer 19 % stimmt mit den Erlösen überein

Umbuchungen liegen als Stapel vor · Quelle: Journal und Summen- und Saldenliste · Kontenrahmen SKR 03

Bescheide gegen die Erklärung, Fristen per Skript.

Er legt den Bescheid neben die Berechnung, markiert jede Abweichung und nennt die Ursache. Die Einspruchsfrist rechnet er mit Bekanntgabe, Wochenende und Feiertagen des Bundeslandes, nicht aus dem Gefühl. Er unterscheidet Vorbehalt der Nachprüfung und Vorläufigkeit, prüft die Anzeigepflicht nach § 153 AO und empfiehlt mit Fundstelle: Einspruch, Änderungsantrag oder nichts.

Den Prüfbericht legt er als Word-Datei ab, den Mailentwurf an den Mandanten in Unternehmersprache. Übermittelt wird nichts; an das Finanzamt geht nur, was Sie selbst senden.

pruefbericht-est-2025-weber.docx

Prüfung Einkommensteuerbescheid 2025 · Weber

PositionBescheidBerechnungAbweichung
Einkünfte § 19 EStG62.400,00 €63.140,00 €−740,00 €
Festgesetzte ESt8.412,00 €8.615,00 €203,00 € zugunsten
Ursache
740 € pauschal versteuerte Arbeitgeberleistungen; die Berechnungsliste war falsch, der Bescheid folgt der Erklärung.
Frist
Bekanntgabe 16.07.2026, Einspruch bis Montag, 17.08.2026 (Rheinland-Pfalz).
Empfehlung
Kein Einspruch mangels Beschwer. § 153 AO: keine Anzeigepflicht, die Erklärung war richtig. Vorläufigkeit nach § 165 AO ist ein Standardvermerk.

Texte und Tabellen: er schreibt den Entwurf, Sie haben das letzte Wort.

Rückfragen an Mandanten, Zahlungserinnerungen, die Vorbereitung eines Mandantengesprächs, die Erklärung einer BWA, ein Rundschreiben zum Jahresende: Er entwirft mit den Zahlen aus DATEV. Texte an Mandanten schreibt er für Unternehmer, ohne Kontonummern und ohne unerklärte Paragrafen, in der Tonlage Ihrer Kanzlei.

Listen und Auswertungen legt er als Excel mit Formeln ab, Berichte als Word, Übersichten als PDF. Sie öffnen die Datei neben dem Chat und arbeiten damit weiter. Was an Mandanten geht, senden Sie selbst oder lassen es ihn senden, wie Sie es eingestellt haben.

offene-posten-alle-mandanten.xlsx38 Blätter, Formeln, Summen je Mandant
bwa-erklaerung-mueller-oktober.docxEine Seite, für den Unternehmer
Entwurf: Rückfragen März · Bauer KGWartet auf Ihr Senden
Entwurf
rundschreiben-jahresende-2026.pdfAus Ihrer Vorlage, mit den Fristen 2027
DiktatAufträge sprechen statt tippen, bis zu fünf Minuten am Stück. Der Text erscheint im Eingabefeld, Sie senden selbst.

Automationen: einmal vorgeben, dann läuft es.

Täglich, an bestimmten Werktagen, wöchentlich oder zum Monatsersten, zu einer festen Uhrzeit. Der Sachbearbeiter startet pünktlich in seinem Arbeitsplatz, auch wenn niemand angemeldet ist. Lesen gilt dabei als erlaubt; was nach außen wirkt, erledigt er so, wie Sie es eingestellt haben; alles andere wartet auf Sie.

Nachgestellte Ansicht mit erfundenen Daten: eine Liste geplanter Automationen mit Zeitplan und Status, daneben das Ergebnis eines Montagmorgens: 38 Mandanten gelesen, 23 Posten über 30 Tage, 9 Zahlungserinnerungen als Entwurf abgelegt, nichts versendet.

Beispiel mit erfundenen Daten.

Er kennt Ihre Kanzlei. Mit jeder Absprache ein Stück mehr.

Mandantenakten. Was zu einem Mandanten vereinbart ist, steht in seiner Akte: Besonderheiten, Abgabetermine, Auffälligkeiten, der letzte Prüfbericht. Jeder Auftrag zu diesem Mandanten liest sie mit; Ergänzungen schreibt er, wie Sie es eingestellt haben, und jede steht im Protokoll.

Arbeitsweisen. Mahnstufen, Vorlagen, Kontierungsregeln, Prüfpunkte: Sie beschreiben sie einmal in eigenen Worten. Persönliche Arbeitsweisen gelten für Sie, Kanzlei-Arbeitsweisen für alle; sie gehen seinem mitgelieferten Fachwissen vor, nie aber Ihren Einstellungen zu Freigaben.

Sein Gedächtnis sind Dateien. Persönliche Arbeitsweisen, Kanzlei-Arbeitsweisen und Mandantenakten führt er als Notizen in Ihrem Arbeitsbereich. Sie können jede lesen, ändern und löschen; nichts davon liegt in einer Datenbank, die Sie nicht sehen.

Store. Fertige Arbeitsanleitungen für Kanzleiabläufe, geprüft, mit einem Klick installiert und jederzeit anpassbar. Ihre eigenen teilen Sie innerhalb der Kanzlei.

Bibliothek · Store
  • Monats-Review mit AmpelSaldenprüfung vor der Festschreibung, 14 Prüfpunkte
    installiert
  • Zahlungserinnerung in zwei StufenIhre Vorlage, Fristen und Unterschrift
    installiert
  • UStVA verprobenZahllast gegen Erlöskonten und Steuerschlüssel
    Installieren
  • Mandatsbeginn und VorberaterCheckliste, Unterlagen, Saldenvortrag
    Installieren
  • Jahresabschluss vorbereitenRechnungsabgrenzung, Rückstellungsspiegel, Anlagen
    Installieren

Er arbeitet in Ihren Systemen, nicht umgekehrt.

Für DATEV- und ADDISON-Kanzleien, mit Ablage in DATEV DMS oder ELO. Die DATEV-Anbindung gehört zum Paket; ADDISON tse:nit und ELO in Ihrem Haus erreicht er über die Kanzleibrücke, die wir nach Aufwand einrichten. Weitere Dienste richtet Ihre Kanzlei in der Verwaltung selbst ein, kanzleiweit, je Team oder je Person. Zugangsdaten liegen verschlüsselt in der Verwaltung und werden serverseitig eingesetzt; der Agent sieht sie nicht.

DATEV Rechnungswesen

Journal, Summen und Salden, offene Posten, Kontenplan lesen; Buchungsstapel offen übertragen

Cloud Gateway, von der DATEV eG geprüft

DATEV DMS

Belege suchen und lesen, Belege ablegen, Beleglink im Stapel

Cloud Gateway

DATEV Unternehmen online

Belege und Bankumsätze der Mandanten lesen

Anmeldung Ihrer Kanzlei bei DATEV

ADDISON tse:nit

Mandanten, Wirtschaftsjahre, Konten, Buchungen, Salden und offene Posten lesen

Kanzleibrücke in Ihrem Netz

ELO

Mandantenakte durchsuchen, Dokumente und Metadaten lesen, Dokumente ablegen

Kanzleibrücke in Ihrem Netz

DocuWare

In Vorbereitung: suchen, lesen und ablegen wie bei ELO

Kanzleibrücke, sobald fertig

E-Mail

Eigenes Postfach lesen, Anhänge übernehmen, Entwürfe anlegen, senden, wie Sie es einstellen

Microsoft 365 oder IMAP, Anmeldung je Person

Websuche

Gesetze, Schreiben und Urteile nachschlagen, mit Quelle

Aus, bis die Kanzlei sie einschaltet

Eigene Verbindungen

Jeder Dienst mit MCP-Schnittstelle, mit Schlüssel oder Login des Anbieters

Verwaltung Ihrer Kanzlei

Schreibende Werkzeuge erkennt die Software an ihrem Namen (senden, anlegen, ablegen, ändern, löschen) und fragt nach, wie Sie und Ihre Kanzlei es eingestellt haben. Hat Ihr System keine Schnittstelle, beraten wir zur Anbindung, abgerechnet nach Aufwand mit 150 € je Stunde.

Sie behalten die Kontrolle. Wie eng, bestimmen Sie.

Will er über eine Verbindung lesen oder schreiben, zeigt er Werkzeug, Verbindung und Inhalt in Klartext. Sie erlauben einmal, erlauben immer oder lehnen ab; wer Routine nicht bestätigen möchte, stellt für sich auf „Automatisch“. Die Grenzen setzt die Software, nicht eine Bitte an das Sprachmodell. Probieren Sie es aus: Die Knöpfe sind echt, die Daten erfunden.

Buchungsstapel nach DATEV übertragen?

Prüfen Sie jede Zeile: Mandant, Wirtschaftsjahr, Konten, Beträge, Belegnummern und Steuerschlüssel. Übertragen wird genau dieser Inhalt, einmal.

Werkzeug
Buchungsstapel senden
Verbindung
DATEV Rechnungswesen
Mandant
Musterholz GmbH (55003)
Wirtschaftsjahr
2026
Buchungen
3
Summe
2.806,50 €
DatumKontoGegenkontoBetragBelegBUBuchungstext
02.04.1200100212.289,82 €RE-2987–Café Linde
08.04.120010052426,78 €RE-3002–Schreinerei Vogt
15.04.49207001289,90 €TK-04269Telekom April

Bitte prüfen: eine Zeile ist gelb markiert. Telekom wurde bisher mit Steuerschlüssel 9 gebucht, die Rechnung nennt diesmal keinen Steuersatz.

  • Je Aktion: einmal erlauben, immer erlauben oder ablehnen.
  • Im Modus „Automatisch“ erledigt er Routine ohne Rückfrage, je Person einstellbar.
  • Ihre Kanzlei kann einzelne Aktionsarten, etwa das Senden von E-Mails, auf „Immer fragen“ stellen.
  • Rechte, Mandantensperren und Vier-Augen gelten immer, auch im Modus „Automatisch“.
  • Lehnen Sie ab, wird nichts übertragen. Jede Übertragung an DATEV und jede Ablage in ELO wird dauerhaft vermerkt.
  • In seinem eigenen Arbeitsbereich rechnet und schreibt er ohne Rückfrage.

Was er in DATEV nie tut

  • Festschreiben
  • Stapel verarbeiten
  • Löschen
  • Lohn abrechnen
  • Mandanten anlegen
  • An das Finanzamt übermitteln

Dafür hat er keine Werkzeuge.

Sehen Sie einen Kanzleifall vom Auftrag bis zur Freigabe.

30 Minuten per Video. Wir zeigen einen Ablauf an Testdaten, wie er mit DATEV, ADDISON oder ELO arbeitet, und beantworten Ihre Fragen.